Beiträge zum Stichwort ‘ Einschreiben ’

Zustellungsfiktion bei Nichtabholung eines durch Einschreiben mit Rückschein zuzustellenden Schriftstückes

21. April 2015 | Von

Die Verweigerung der Entgegennahme durch Nichtabholung der Sendung in der gesetzten Frist führt nicht zur Fiktion der Zustellung. Wird das Schriftstück trotz Benachrichtigung nicht abgeholt, führt dies zur Rücksendung des Briefes als unzustellbar. Trotz Annahmeverweigerung kommt die Zustellfiktion des § 179 S. 3 ZPO im Fall der Zustellung gemäß § 175 ZPO nicht in Betracht,

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Postlaufzeit von Einschreiben

3. Dezember 2014 | Von

1. Ausweislich der frei im Internet abrufbaren Antworten auf häufig gestellte Fragen von Kunden der Deutschen Post gilt für die Zustellung eines Einschreibens ebenso wie für die Zustellung eines Einschreibens mit Rückschein die Laufzeitvorgabe E+1 (1 Tag nach Einlieferung). 2. Da die Deutsche Post gegenwärtig ausdrücklich weder für Einschreiben noch für Einschreiben mit Rückschein eine

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Vertrauen auf Postlaufzeit mit Laufzeitvorgabe E+1 (1 Tag nach Einlieferung)

1. Januar 2014 | Von

Ein Rechtsmittelführer darf davon ausgehen, dass sein Brief den Empfänger innerhalb der von der Post angegebenen normalen Postlaufzeit erreicht; das ist der dem Tag derAufgabe zur Post folgende Tag. Denn die „normale“ Postlaufzeit bestimmt sich nach den veröffentlichten Angaben der Deutschen Post AG. Auf deren Internetseite heißt es dazu: „Für die Zustellung „gilt die Laufzeitvorgabe

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Zustellungen ins EU-Ausland

26. Januar 2012 | Von

Nach BGH, Urteil vom 02.02.2011, VIII ZR 190/10, ist eine gerichtliche Anordnung des Gerichts, bei Auslandszustellung inländischen Bevollmächtigten zu ernennen, nicht möglich bei Zustellungen nach der Europäischen Zustellungsverordnung (Verordnung (EG) Nr. 1393/2007, EuZVO). Zustellungen in Länder der Europäischen Union sind daher nicht per Aufgabe zur Post, sondern nur mit internationalen Einschreiben mit Rückschein (§ 175

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Wie sicher ist das Einschreiben?

9. Juni 2010 | Von

Im Blog der RA-Kanzlei Ferner beschreibt Jens Ferner im Artikel „Wie sicher ist ein Einschreiben – Zugangsfiktion und Zugangsvereitelung“ einige Zugangsfallstricke beim Einschreiben. So soll die Meinung, dass ein Post-Einwurfeinschreiben trotz Einlieferungs- und Auslieferungsbeleg keinen Anscheinsbeweis für den Zugang beim Empfänger darstellt, im Vormarsch sein. Stattdessen könne, so die Argumentation, auf ein Einschreiben mit Rückschein

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Schreibe ich mir jetzt selbst Briefe?

10. Mai 2010 | Von

Einer Mail der Sendungsverfolgung der Deutschen Post AG mit dem Inhalt Ihre Sendung RK….DE wurde am 10.05.2010 zugestellt. würde ich vielleicht sogar Glauben schenken, wenn, ja wenn nicht das betreffende Einschreiben heute mit dem Vermerk Empfänger nicht zu ermitteln. wieder bei mir eingegangen wäre. Ein Rückläufer wird im Sendungsstatus nach meiner Erfahrung aber auch entsprechend

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Besser als Schadensersatz wäre die Zustellung

9. April 2010 | Von

Liebe Post, der Nachweis der Zustellung wäre mir in diesen gar nicht so seltenen Fällen deutlich lieber.



Ach, Sie schon wieder…

8. Januar 2010 | Von

Seit einiger Zeit bietet die Deutsche Post ein sog. SB-Einschreiben an. Es handelt sich dabei um ein Übergabe-Einschreiben mit der Besonderheit, dass der Kunde den entsprechenden Aufkleber vorab für 2,05 EUR kaufen und den normal frankierten Brief auch über den Briefkasten einliefern kann (mit nettem Personalspareffekt für die Post). Im Postsystem registriert wird das Einschreiben

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