Beiträge zum Stichwort ‘ BFH ’

Literaturhinweis: Einkommensteuerpflicht des Zwangsverwalters

10. Juni 2016 | Von

Literaturhinweis: Onusseit: Einkommensteuerpflicht des Zwangsverwalters (Zugleich eine Besprechung des BFH-Urteils v. 10.2.2015, IX R 23/14) DStR 2016, 1297



Ansatz des Meistgebots als Bemessungsgrundlage der Grunderwerbsteuer

12. Mai 2016 | Von

Beim Erwerb einer Eigentumswohnung im Wege der Zwangsversteigerung ist das Meistgebot als Bemessungsgrundlage der Grunderwerbsteuer nicht um die anteilige Instandhaltungsrückstellung zu mindern. BFH, Urteil vom 2.3.2016, II R 27/14 Eigentumswohnung aus der Zwangsversteigerung – und die Grunderwerbsteuer



Bargebotszinsen in Wiederversteigerung als Werbungskosten

8. Februar 2016 | Von

Privates Veräußerungsgeschäft – Anschaffung durch Zuschlag in der Zwangsversteigerung – Anschaffungskosten – Bargebotszinsen als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung BFH, Beschluss vom 18.12.2015, IX B 101/15 Zusammenfassung: Erwirbt der Steuerpflichtige das Eigentum an einem bebauten Grundstück im Wege des Zuschlags gemäß § 90 Abs. 1 ZVG, so hat er Anschaffungskosten in Höhe

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Umsatzsteuer und Befriedigungsfiktion (§ 114a ZVG)

13. November 2015 | Von

BFH, 09.09.2015 – XI B 87/14 Zur umsatzsteuerrechtlichen Bemessungsgrundlage bei steuerpflichtiger Lieferung eines Grundstücks durch Zuschlag in der Zwangsversteigerung bei Befriedigungsfiktion nach § 114a ZVG



Grunderwerbsteuer bei Zuschlag an Nießbraucher

18. September 2015 | Von

Zur Bemessungsgrundlage der Grunderwerbsteuer beim Erwerb eines Grundstücks durch den Nießbrauchsberechtigten im Zwangsversteigerungsverfahren BFH, Urteil vom 15.07.2015, II R 11/14



Anfertigung eines Urteilsentwurfs vor mündlicher Verhandlung kein Verfahrensfehler

24. Oktober 2014 | Von

Anfertigung eines Urteilsentwurfs vor mündlicher Verhandlung kein Verfahrensfehler BFH, Beschluss vom 20.8.2014, VII B 32/14 Aus den Gründen: Entgegen der Auffassung des Klägers ist die Übermittlung des Urteils ca. eineinhalb Stunden nach dem Beginn der mündlichen Verhandlung kein Verfahrensverstoß. Selbst wenn die nicht näher substantiierte Behauptung des Klägers zuträfe, zumindest ein Urteilsentwurf habe zu Beginn

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Kosten einer Teilungsversteigerung keine Werbungskosten

7. Juni 2013 | Von

Keine Zwangsläufigkeit von Kosten einer Teilungsversteigerung – Kein Werbungskostenabzug für Gerichtskosten und Anwaltskosten einer beantragten und zurückgezogenen Teilungsversteigerung Leitsätze 1. Wer die Auflösung einer Grundstücksgemeinschaft durch Verkauf des gemeinschaftlichen, bislang vermieteten Grundstücks im Wege der Teilungsversteigerung beantragt, kann die damit verbundenen Prozess- und Anwaltskosten nicht deshalb als Werbungskosten absetzen, weil er rein hypothetisch die Möglichkeit

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Sog. „kalte Zwangsvollstreckung“ und „kalte Zwangsverwaltung“ durch Insolvenzverwalter

22. November 2011 | Von

1. Veräußert ein Insolvenzverwalter ein mit einem Grundpfandrecht belastetes Grundstück freihändig aufgrund einer mit dem Grundpfandgläubiger getroffenen Vereinbarung, liegt neben der Lieferung des Grundstücks durch die Masse an den Erwerber auch eine steuerpflichtige entgeltliche Geschäftsbesorgungsleistung der Masse an den Grundpfandgläubiger vor, wenn der Insolvenzverwalter vom Verwertungserlös einen „Massekostenbeitrag“ zugunsten der Masse einbehalten darf. Vergleichbares gilt

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Finanzamt kann die vom Vollstreckungsschuldner am eigenen Grundstück bestellten Dienstbarkeiten anfechten

24. Juni 2010 | Von

BFH-Pressemitteilung Nr. 54/10 vom 23.06.2010: Finanzamt kann die vom Vollstreckungsschuldner am eigenen Grundstück bestellten Dienstbarkeiten anfechten Urteil vom 30.03.10 VII R 22/09 Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit dem heute veröffentlichten Urteil vom 30. März 2010 VII R 22/09 entschieden, dass das Finanzamt (FA) im Wege der Gläubigeranfechtung vorgehen kann, wenn sich ein Vollstreckungsschuldner am eigenen

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